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| Maria Schutz
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Patrozinium:
1. Mai, Maria Schutzfrau Bayerns
Patroziniumsfest: 1. Sonntag im Mai
Geschichte
Mit der Stadterhebung konnte die alte, an
der Würm gelegene Kirche Mariä Geburt den gewachsenen Anforderungen
der Seelsorge nicht mehr genügen. So wurde eine neue Pfarrkirche auf
dem damals freien Feld an der heutigen Bäckerstraße geplant. Der Münchner
Architekt Hans Schurr (1864 – 1934) projektierte eine dreischiffige
Basilika, die durch Querhausarme und gleichartige Fensterrosetten an den
Schiffabschlüssen in der Vierung zentriert wird und deren weithin
sichtbarer Turm mit seinen 60 Metern fast so hoch ist wie der Gesamtbau
lang. Die Grundsteinlegung erfolgte am 16. Juli 1905, und bereits im
November 1906 stand die Kirche im Rohbau fertig.
Am 7. März 1909 wurde sie benediziert und
konnte dem gottesdienstlichen Gebrauch übergeben werden. Wegen der
Kriegswirren konnte das neuromanische Gotteshaus erst am 28. Juli 1918
in Gegenwart des Protektors, König Ludwigs III., durch Erzbischof
Michael von Faulhaber zu Ehren Mariens, der Schutzfrau Bayerns,
konsekriert werden. (Erst am 26. April 1916 hatte Papst Benedikt XV. auf
Bitte König Ludwigs III. Maria zur Patronin Bayerns erklärt).
Das Innere der Kirche
Das Kircheninnere war ursprünglich von
Hans Kögl und Josef Hengge mit einem marianischen Bilderzyklus
ausgeschmückt worden, der aber im Zweiten Weltkrieg durch
Bombeneinwirkung zugrunde ging. Nach der Wiederherstellung des Bauwerks
unmittelbar nach Kriegsende erfolgte 1955 eine bemerkenswerte
Neuausmalung durch Michael Weingartner, Pfaffenhofen/Ilm, wodurch zwar
die einzelnen Ausstattungsstücke wieder zu einem Gesamtkunstwerk mit
einheitlichem Programm verbunden, aber die damals noch in Misskredit
stehenden neuromanischen Stilmittel verunklärt wurden.
Von Mai 1982 bis Juli 1986 erfolgte unter
der Leitung von Dipl.-Ing. Architekt Alfred Laut eine umfassende
Renovierung der Kirche, die in vier Phasen vorgenommen wurde. Im Zuge
dieser Renovierung konnte der gereifte Künstler 1985/86 seine
„Jugendsünden“ der unbelasteten Nachkriegszeit überarbeiten und
sein flächenmäßig größtes Werk stilgerecht der nunmehr zu Ansehen
gelangten neuromanischen Architektur unterordnen und ihre
Gestaltungsmittel, Gurtbögen, Grate, Gewölbe und Wandflächen zur
eindrucksvollen Wirkung steigern.
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Blickfang der Kirche ist die monumentale,
in der Chorapsis schwebende Schutzmantelmadonna, die – durch die
bayerische Königskrone als Patrona Bavariae ausgewiesen – ihre Arme
über das Erzbistum München-Freising und die angrenzenden bayerischen
Diözesen, repräsentiert durch die Bistumspatrone, hält. Ihre Augen
bannen den Besucher an jeder Stelle des Kirchenraums.
Im Rundbild des Chorgewölbes bringt
Stadtpfarrer Dr. Georg Wachinger (1914-1927) die neue Pfarrkirche der
Patronin Bayerns im Kreis des Papstes Benedikt XV. und König Ludwigs
III. dar.
In den übrigen Gemälden Weingartners ist
das durch den Sündenfall der Stammeltern notwendig gewordene Erlösungswerk
Christi dargestellt von der Verkündigung seiner Menschwerdung
(Langhausgewölbe) über Geburt, öffentliches Wirken (Hochschiffwände),
Passion und Auferstehung (Querschiff) bis zur Sendung des Heiligen
Geistes (Vierungskuppel), ergänzt durch die Bilder der Taufe Jesu in
der Taufkapelle und seiner Wiederkunft in Herrlichkeit in der Nische des
Christkönigsaltars. Ein Zeugnis vom Wissen, das hinter dieser Malerei
steckt, legt auch das Bild der Antoniuskapelle ab, wo in symbolhaften Kürzeln
die Wundertaten und die Verehrung dieses Heiligen skizziert sind. Von
der südlichen Querschiffwand spendet der charaktervolle hl.
Christophorus den Gläubigen Trost.
Der
Kreuzweg, gemalt von M. Weingartner, in Bild und Text
Im Gegensatz zu den Gemälden blieb aus
der Erbauungszeit der reiche Skulpturenschatz erhalten: Das
triumphbogenartige Westportal mit der Majestas Domini zwischen Maria und
Josef im Tympanon und mit den beiden Apostelfürsten als Wächtern ist
ein Werk von Prof. Max Heilmaier (1869-1923). Die figuralen und
ornamentalen Granitkapitelle des Langhauses, die lebensgroßen
Holzstatuen der Heiligen Rasso und Elisabeth an der Orgelempore, die Büsten
der Heiligen Heinrich und Gisela über den Seitenportalen sowie die
Figur des hl. Antonius von Padua schuf der junge Hans Miller aus München.
Vom gleichen Bildhauer stammen die am Seitenaltar aufgestellte
Sandsteinsnachbildung des hl. Georg Donatellos (für Or San Michele in
Florenz, um 1417) und am Hochaltar die seit 1955 flügelartige
angeordneten Messingreliefs in Treibarbeit (Mannaregen, wunderbare
Brotvermehrung, Verehrung des Altarsakraments, Weinwunder zu Kana und
Wasserwunder des Mose). Die michelangeleske Pietà aus Carrara-Marmor im
linken Querschiffarm fertigte der gebürtige Allgäuer Eduard Fischer.
Den silberglänzenden Josefsaltar führte die Mayer’sche
Hofkunstanstalt nach einem Entwurf von Prof. Josef Floßmann (1862-1914)
aus, wobei die Heiligen der Seitenreliefs (Josef führt die Hl. Familie
nach Ägypten, Rast der hl. Genoveva) an die Stifter Jos. und Gen.
Retzer erinnern. Dieselbe Werkstatt fertigte 1946 auch die farbig
verglasten Fensterrosetten nach Entwürfen von Professor Felix Baumhauer
(1876-1960): im Westen St. Cäcilia, seitlich die Hl. Familie und
Auferstehung Christi.
Ein Roman Anton Boos (1733-1810)
zugeschriebenes, später überarbeitetes Kruzifix ziert die ebenfalls
von Weingartner neugestaltete Kriegergedächtniskapelle, ursprünglich
eine Nachbildung der Notkirche, die bayerische Soldaten im Ersten
Weltkrieg im Schulhaus von Bailleul vor Arras eingerichtet hatten.
Die Orgel wurde 1968 von der Münchner
Orgelbaufirma C. Schuster aufgestellt. Sie gehört zu den größten
Orgeln Münchens und ist eine Schleifladenorgel mit elektrischer
Steuerung. Sie weist 52 klingende Register auf bei 3 Manualen und 4000
Pfeifen. Im Presbyterium befindet sich dazu ein mechanischen Positiv mit
6 Registern, das als Chororgel dient.
Seit 1988 erfreut jede halbe und volle
Stunde nahe der Mariengebetsstätte jung und alt ein Glockenspiel mit
den Melodien zweier Marienlieder, eine in Münchner Kirchen bislang
einmalige Einrichtung.
Nicht zu überhören sind die
Kirchenglocken, die von der Glockengießerei B. Grüninger in Neu-Ulm im
Dezember 1950 gegossen wurden. Das Geläute hat 5 Glocken: Patrona
Bavariae (b, 65 Ztr.), St. Pius (des, 38 Ztr.), St. Michael (es, 24
Ztr.), St. Johannes Ev. (f,
18 Ztr.) und St. Josef (as, 9 Ztr.). Es umfasst folgende Motive:
Te Deum, Gloria, Pater noster und Präfation.
Glockenkonzert
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| Mariä Geburt |
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Patrozinium: 8. September
Geschichte:
1315 wird Pasing als Filiale der Pfarrei
Aubing genannt. Nachdem das Gotteshaus 1422 (wie in Gauting) mit dem Ort
eingeäschert worden war, stiftete 1438 der Aubinger Pfarrer Heinrich
Haidel in die wiedererrichtete, an der Würm unmittelbar neben dem
Wasserschloss gelegene Kirche Mariä Geburt ein Benefizium. Der Kern des
Kirchenschiffs sowie die Maria-Ehren-Glocke von 1459/62, die älteste
klingende Glocke des Dekanats, dürften darauf zurückgehen.
An diesem Bau wurde 1495 der heutige
Polygonalchor mit dem Vierpassfries aus Formziegeln angefügt. Die
Maria-Verkündigungs-Glocke von 1492, die zweitälteste, kann vermutlich
mit diesen Baumaßnahmen in Verbindung gebracht werden.
1588 stürzte der Turm ein, dessen
Wiederaufbau sich bis 1608 hinzog. Gleichzeitig wurden Steinmetzarbeiten
an Altären und Sakramentshaus (von dem man 1962 Teile unter dem Fußboden
fand) durchgeführt. 1680 barockisierte man die Kirche. Später legten
auch hier, wie in der Schlosskapelle Blutenburg, die Berchem eine
Familiengruft an.
Nachdem Pasing am 28. Januar 1881 zur
selbständigen Pfarrei mit den Filialen Laim, Piping, Blutenburg und
Obermenzing erhoben worden war (Genehmigung durch Ludwig II. unter dem
damaligen Benefiziaten und anschließenden ersten Pfarrer Engelbert Wörnzhofer
[…
1905, Grabmal in der Apsis]) modernisierte man ein Jahr darauf das
Gotteshaus: Zunächst verlängerte man den Gemeinderaum um sieben Meter
nach Westen, brachte im Süden den Querbau der Sakristei an und bekrönte
den Turm anstelle der bisherigen Barockhaube mit einem Spitzhelm. Dann
ersetzte man die barocke Ausstattung durch eine neugotische und bemalte
das regotisierte Chorgewölbe mit einem Sternenhimmel.
Der einstige Friedhof wurde 1909
aufgelassen, nachdem sechs Jahre zuvor an der Lampertstraße ein neuer
mit dorfkirchenähnlicher Aussegnungshalle angelegt worden war. Seit
1924 wird die Kirche Mariä Geburt von den benachbarten Passionisten
betreut.
Das Innere der Kirche
Das Presbyterium ist der älteste Teil der
Kirche. In dem zartfarbenen spätgotischen Chor mit Netzrippengewölbe
auf schlanken Runddiensten strahlt golden der neugotische Schreinaltar
mit der thronenden Muttergottes im Zentrum, der Patronin des
Gotteshauses. Siw wird flankiert von den hl. Bischöfen Korbinian
(Bistumspatron) und Engelbert (Namenspatron des ersten Pfarrers von
Pasing). An den Wänden des Chorpolygons reihen sich u.a. die frühbarocken
Marmorepitaphien für den Geheimen Rat und Hofmarksherrn Christoph
Neuburger (gest. 1601) und seine Gemahlin Ursula, geb. Fröschl (gest.
1631), sowie für Hans Neuburger (gest. 1607), und ein klassizistischer
Gedenkstein für Theodora von Petin, geb. Freiin von Branca (gest.
1825). Die beiden neuzeitlichen Glasgemälde (Verkündigung an Maria,
Christus am Ölberg) sind Werke der Franz Mayer’schen Hofkunstanstalt,
München. An der Chornordwand ist die Statue des hl. Leonhard
angebracht, von der Südwand blicken die Figuren des hl. Nikolaus und
des hl. Ulrich. 1980 wurden wieder die neugotischen Seitenaltäre
aufgestellt und mit modernen Gemälden des spanischen Passionistenpaters
Delpino versehen. Sie zeigen den Ordensgründer Paul vom Kreuz
(1694-1775) als „Apostel des Gekreuzigten“ sowie eine
Kreuzigungsszene vor dem Hintergrund der Stadt München. Beide
Darstellungen sollen an den Auftrag der Passionisten erinnern, das Gedächtnis
des Erlöserleidens Christi in unserer Welt wach zuhalten.
Den flachgedeckten Langhaussaal zieren ein
sehr ausdrucksvolles Kruzifix, das der Spätgotik zugeordnet werden
kann, Statuen der zwölf Apostel und nazarenische Kreuzwegbilder (von
Max Schmalzl, Gars a. Inn) vom Ende des 19. Jh. Von den hier
angebrachten Priestergrabmälern sein nur das älteste von Peter Prentl
(gest. 1550) erwähnt. Zwei kleine Bundglasfenster im gotischen Maßwerk
rechts und links unter der Orgelempore bilden einen stimmungsvollen
Abschluss des Kirchenraumes. Sie stellen die Dornenkrönung Jesu und die
weinenden Frauen von Jerusalem dar. 1984 wurde das noch erhaltene spätgotische
Geläute (je eine Glocke von Hand Diepolt 1459/62 und Ulrich von Rosen
1492) durch zwei neue Glocken der Passauer Gießerei Perner ergänzt.
Die Orgel (II/16) baute E.F. Walcker.
Renovierung
2003 und "Fund in Mariä Geburt"
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| Maria Rosenkranzkönigin |
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Die Kirche Maria Rosenkranzkönigin
an der Institutsstraße, die dem Orden der Englischen Fräulein gehört,
ist ebenfalls eine Marienkirche. Sie wurde 1890 erbaut und am 11.
Oktober 1891 durch Erzbischof Antonius von Thoma konsekriert. Nach außen
durch ein zierliches Zwiebeltürmchen hervorgehoben, entspricht der
einschiffige Innenraum mit auf drei Seiten umlaufender Empore dem Schema
von Bet- und Kongregationssälen. Im Zweiten Weltkrieg hat sie unter den
Bombenangriffen stark gelitten. 1945 wurde sie renoviert.
Die Kirche hat einen schönen Altar in den
Formen des Neurokoko, der sofort ins Auge fällt. Die Schnitzereien und
die Engelsplastiken stammen aus den Kunstwerkstätten Steiner in
Fürstenfeldbruck und zeugen von guter Einfühlung in die
vergangene Stilform. Das Altargemälde und die übrigen Malereien
fertigte Richard Holzner aus München. Das Altarbild stelle die legendäre
Verleihung des Rosenkranzes an den hl. Dominikus und die hl. Rosa von
Lima dar, außerdem die Krönung Mariens. Zu beiden Seiten des Altares
stehen die porzellanartig gefassten Pappelholzstatuen der Eltern Mariens,
Joachim und Anna, geschnitzt von Anton Nowak 1949/50.
Die Deckengemälde, ebenfalls nach dem
Krieg von Richard Holzner gemalt, zeigen die Verkündigung, die
Himmelfahrt, die Krönung und die Darstellung Mariens. Über der
Musikempore befindet sich ein Bild der hl. Cäcilia. Sehr ausdrucksvoll
ist auch der Kreuzweg. An den Galeriewänden sind Motive aus der
Lauretanischen Litanei zu sehen, die von H. Herrn Geistl. Rat
Joh. Nep. Sametsamer entworfen wurden.
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| St. Josef Kapelle
in der Kreisklinik
München-Pasing |
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Die Kapelle St. Josef der
Kreisklinik München-Pasing ist harmonisch eingefügt in den
Baukörper der Krankenanstalt.
Das Krankenhaus Pasing,
das 1884 aus einer Stiftung des ersten Pasinger Pfarrers, Engelbert
Wörnzhofer,
hervorgegangen ist und in dem bis 1968 Mallersdorfer Schwestern wirkten,
hatte auch eine eigene, bescheidene Kapelle, die beim Neubau des
Krankenhauses abgebrochen wurde. Der Plan für die neue Kapelle, die
Platz für 100 Personen hat, wurde von Dipl.-Ing. Kurz Bojanovsky
entworfen. Sie ist ein sechseckiger Zylinder mit Flachdach. Mit der
Innenausstattung wurde Dipl.-Ing. Herbert Altmann betraut, aus dessen
Werkstatt die Verkündigungsgruppe über dem Altar und der hl. Joseph
aus Schmiedebronze stammen.
Die Kapelle ist ein
moderner Raum, der für Liturgie und Meditation sehr geeignet ist. Am
26. Oktober 1967 wurde die Kapelle zusammen mit dem neuen Krankenhaus
eingeweiht.
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| Johann-Nepomuk-Kapelle
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Viele Pasinger Bürger versammelten sich am 18. Mai 2002 zur Segnung
der neu renovierten Johann- Nepomuk-Kapelle
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Die Johann-Nepomuk-Kapelle steht neben der
Würmbrücke am Anfang einer kleinen Grünanlage. Die Verehrung des
Brückenheiligen hat in Bayern große Verbreitung gefunden. Dieses
kleine Heiligtum war ehemals eine Feldkapelle, die in der Zeit von
1700 bis 1704 vom Graf von Berchem (sein Familienwappen ist heute das
Pasinger Stadtwappen) errichtet worden war. Während der schweren
Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle zerstört und
die ganze Inneneinrichtung brannte aus. Der Bau wurde dann in der
Folge mit einem Notdach zweckentfremdet und vernachlässigt. Erst
anlässlich der 1200-Jahr-Feier von
Pasing im Jahre 1963 wurde die Kapelle dank großherziger Spenden der
Familie Lorenz Strohmeier nach den Vorschriften des Landesamtes für
Denkmalpflege im alten Zustand wiederhergestellt und wird seither
liebevoll gepflegt und betreut. In den Jahren 2001/02 wurde die
Kapelle von Grund auf renoviert und erstrahlt seit dem 18. Mai 2002
wieder in neuen Glanz und lädt, trotz tosendem Großstadtverkehrs,
wieder zum stillem Gebet ein.
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| Die
Pasinger Mariensäule |
Kleine
Chronik |
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1880
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aufgestellt auf dem Pasinger Marienplatz
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1908
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musste die Mariensäule der Straßenbahn weichen, die nun von München
nach Pasing führte
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28.09.1977
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Gründung
des Vereins Pasinger Mariensäule
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25.10.1980
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feierliche
Wiederaufstellung der Pasinger Mariensäule „als Zeichen am
Wege, das in Erinnerung ruft, dass wir unterwegs sind.
...die
Mariensäule mit ihrem hundertjährigen Bild steht wie ein
hochragendes Zeichen hier, umgeben von der Geschäftigkeit der
Menschen und von hektischen Verkehr.“ (Weihbischof Ernst Tewes)
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1982
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am
22.11. stirbt 54-jährig der Vereinsgründer und 1. Vorsitzende,
Stadtrat Wilhelm Dietl
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1983
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in
diesem Jahr findet der erste Pasinger Christkindlmarkt unter der
Schirmherrschaft von Stadtrat Thomas Schmatz, statt
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1984
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erstmals "Jedermann"-Aufführungen
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1990
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erhält
die Mutter-Gottes-Statue ein neues Goldkleid. Stadtluft und Abgase
haben der Zinngussfigur stark zugesetzt. Im Juli darf die Maria
mit dem Jesuskind wieder auf ihren angestammten Platz
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28.10.1990
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Festgottesdienst
anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Wiederaufstellung der
Pasinger Mariensäule mit Weihe der neuen Vereinsfahne,
Festzelebrant Weihbischof Matthias Defregger
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04.03.1996
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Überreichung
der Ehrennadeln des Vereins für besondere Verdienste an Msgr.
Georg Schuster, Toni Kopfmiller und Leopold Vornehm
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1997
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20-jährigen
Bestehen des Vereins Pasinger Mariensäule
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vom
08. bis 26.10.1997
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Festwochen
und Ausstellung in der Pasinger Fabrik
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25.10.1997
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Festliche
Marienandacht mit Lichterprozession mit Weihbischof Engelbert
Siebler
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2000
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seit
20 Jahren steht die Pasinger Mariensäule wieder auf ihrem
angestammten Platz
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21.10.2000
22.10.2005
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Festliche
Marienandacht mit Lichterprozession mit Weihbischof Engelbert
Siebler. Im
Heiligen Jahr 2000 blicken wir mit besonderer Freude auf zur
Mutter Gottes auf der Pasinger Mariensäule.
Feier
der Wiederaufstellung vor 25 Jahren mit Festgast Weihbischof Franz
Dietl
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Geschichtliches (kurze Chronik der
Pfarrei)
Der
nach der Sippe des Paoso benannte Ort, der wie fast alle Würmtalorte
auf prähistorischem Siedlungsboden liegt, wird erstmals 762 zusammen
mit Gräfelfing, Giesing u.a. im Dotationsgut des neugegründeten
Benediktinerklosters Scharnitz aufgeführt. Er war mehrfach Schauplatz
bedeutender historischer Begebenheiten: So trafen sich hier 1298 Rudolf
von Bayern und Albrecht I. von Österreich vor der Entscheidungsschlacht
mit Gegenkönig Adolf von Nassau bei Göllheim und genau hundert Jahre
später die Herzöge von Bayern-München, Ernst und Wilhelm III., mit
den Räten der Herzöge von Bayern-Ingolstadt,
ohne jedoch den Ausbruch des bayerischen Bruderkrieges verhindern zu
können, in dessen Verlauf Pasing zweimal (1398 und 1422) in Flammen
aufging. Während die Burg (auf der Insel des Institutsweihers) Lehen
des Freisinger Bischofs war, verlieh „Tafern“ und Mühle der
bayerische Landesherr. 1346 wird Pasing erstmals als Hofmark erwähnt.
In deren Besitz teilten sich ab 1381 die Pütrich (vgl. Gauting), ab
1527 die von Schwarzenberg und ab 1531 die Reitmor. Nach dem Übertritt
Hans Reitmors zum Protestantismus erhielten Schloss und Hofmark 1588 die
Neuburger und 1686 die Berchem, die beides mit einer kurzen
Unterbrechung (1792) bis 1815 inne hatten. Unter Prinz Karl Theodor, der
den Besitz 1817 von König Max I. geschenkt bekam, wurde das alte
Wasserschloss bis auf ein Turmverlies abgerissen und dafür an der
Planegger Straße ein Neubau errichtet, den 1869 die sog. „Gatterburg“
ablöste, die seit 1923 den Passionisten gehört. Durch die Eröffnung
des 1. Abschnittes der Bahnlinie München-Augsburg 1839 war die
Entwicklung Pasings zum Eisenbahnknotenpunkt eingeleitet, die
schließlich auch dessen Erhebung zur Stadt 1905 ermöglichte. Mit der
Eingemeindung nach München 1938 endete die eigenständige Geschichte
Pasings.
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